amo Institut

für Sexualtherapie und Psychotherapie

 

Villingen-Schwenningen

(Website in Bearbeitung)

Jadranka Teufel (Dipl. Adv. St.)

 

info@amo-institut.de

 

 

Vorgehen

Von 36 Medizinfakultäten in der Bundesrepublik Deutschland ist lediglich an vier Universitätskliniken (Berlin, Kiel, Frankfurt, Hamburg) die Sexualmedizin als eigenständiges Fach mit einschlägiger Forschung und Lehrangeboten vertreten. Zur Behebung eines gravierenden und dem Bedarf in der Patientenversorgung zuwiderlaufenden Mangels in der Weiterbildung wurden deshalb berufsbegleitende Kurse universitär seit 1997 für psychotherapeutische Fachärzte und -Fachpsychologen angeboten, an denen auch KollegInnen der GIP regelmäßig teilgenommen haben.

 

Um der Bedeutung des Fachs gerecht zu werden, wurden bei uns die bisher in der Psychotherapeutischen Medizin und Psychotherapie integrierten Bereiche der Sexualtherapie im amo-Institut wie folgt verankert:

 

— Sexualtherapie / Sexualmedizin und - beratung

— Allgemeinärztliche, Neurologische - und Psychosomatische Beratung

— Psychotherapie, Verhaltenstherapie

— Konsiliarmedizin [Gynäkologie, Urologie, Innere –, Allgemeinmedizin]

 

Sexualbehandlung

Wir beraten und behandeln Sie bei Fragestellungen, Problemen und Symptomatik das Spektrum der Sexualstörungen betreffend. Es gibt eine Vielzahl von Beeinträchtigungen des sexuellen Erlebens und des Verhaltens. Für die Betroffenen ist das mit hohem Leidensdruck verbunden und / oder es gefährdet deren soziale Integration

 

Störfaktoren

 

- Funktion

Störung der sexuellen Funktion

Sie bilden die Hauptgruppe in der Sexualberatung und -therapie.

Dazu zählen Libidomangel, Störung der sexuellen Erregung, die erektile Dysfunktion, Ejakulation praecox ( vorz. Samenerguss), psychogene Impotenz, sexuelle Aversionen, Orgasmusstörungen, mangelnde sexuelle Befriedigung, Dispareunie (Schmerzen beim Verkehr), der Vaginismus (Verkrampfung beim Verkehr), ein gesteigertes sexuelles Verlangen.

Die sexuelle Reaktion wird in die Phasen Appetenz, Erregung, Orgasmus und Entspannung gegliedert.

Jede dieser Phasen kann gestört sein.

Funktionsstörungen weisen biologische, psychologische und soziale Aspekte auf, so dass nur eine integrale Sicht eine wirksame Behandlung ermöglicht.

Da sexuelle Funktionsstörungen nicht nur den Menschen mit dem jeweiligem Symptom betreffen, sondern auch die Zufriedenheit der Partnerin bzw. des Partners beeinträchtigen, führen wir die Behandlung mit beiden durch.

Sämtliche Funktionsstörungen können sowohl unabhängig, aber auch als Folge von anderen Erkrankungen sowie deren Behandlung auftreten.

Genaue Diagnostik und Aufklärung ist uns deshalb sehr wichtig (siehe unser Ärzteteam)

 

- Reproduktion

Störungen der sexuellen Reproduktion

Bei diesen Störungen ist die Fortpflanzungsdimension von Sexualität in ihren unterschiedlichen Phasen wie Zeugung, Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt, sowie Kindespflege/-erziehung psychisch und/oder somatisch, emotional oder mental beeinträchtigt und führt zu Symptombildern, unter denen die Betroffenen in erheblichem Maße leiden und/ oder die ihre soziale Integration gefährden.

Hier greift eine Beratung durch unsere Teammitglieder und unsere Konsiliarärzte.

 

- Entwicklung

Störungen der sexuellen Entwicklung

Dieser Indikationsbereich umfasst Störungen, die im Rahmen der psychosexuellen, somatosexuellen und soziosexuellen Entwicklung über die gesamte Lebensspanne auftreten können. Sie hemmen die Betroffenen in ihren Interaktionsmöglichkeiten. Zum Teil machen sie sexuelle Kontaktaufnahme unmöglich.

Diese Störungen treten im Zusammenhang mit Reifungsproblemen und in Verbindung mit anderen emotionalen, mentalen oder Verhaltensproblemen auf.

Therapie: multiprofessionel, u.a. durch unser Praxisteam.

- Identität

Störungen der geschlechtlichen Identität

Hierzu gehören Verunsicherungen bezüglich der Geschlechtszugehörigkeit.

Prägnant ist das innere Gefühl, im „falschen“ Körper zu leben, mit dem Gefühl entgegen dem Geburtsgeschlecht dem anderen Geschlecht anzugehören mit Wunsch diesen Zustand zu verändern.

Innerhalb dieser Störungsgruppe gibt es verschiedene Abstufungen und Ausprägungen mit unterschiedlichen Hintergründen.

Diese Beschwerden werden unter dem Oberbegriff Geschlechtsidentitätsstörungen zusammengefasst. Hier ist Genaues zu eruieren und Diagnostik sehr wichtig.

Diese wird multiprofessionel angeboten, auch durch unserem Team, einschließlich der konsiliarärztlichen Gynäkologen und Urologen.

 

- Präferenz:

Störungen der sexuellen Präferenz (Paraphilien)

Unter dieser Bezeichnung werden Störungsbilder verstanden, bei denen die betroffenen Personen unter abweichenden sexuellen Impulsen (Paraphilien) leiden.

Solange die jeweiligen Bedürfnisse und Impulse sich in der Phantasie der Betroffenen abspielen bzw. nicht die sexuelle Selbstbestimmung anderer Menschen beeinträchtigen , sind diese Neigungen den sexuellen Präferenzstörungen (Paraphilien) zuzuordnen.

Erst wenn entsprechende Impulse in reales, fremdbeeinträchtigendes und damit dissexuelles Verhalten umgesetzt wird, verlassen diese Neigungen den Bereich der sexuellen Präferenzstörungen (Paraphilien) und werden unter dem Bereich der sexuellen Verhaltensstörungen (Dissexualität) kodiert.

Die Therapie erfolgt auch hier multiprofessionell.

 

- Dissexualität

Störungen des sexuellen Verhaltens

Unter dieser Bezeichnung werden sämtliche sexuellen Verhaltensweisen zusammengefasst, bei denen das Wohl und die sexuelle Selbstbestimmung anderer Menschen beeinträchtigt oder geschädigt werden und aus diesem Grund strafrechtlich verfolgt werden können.

Insgesamt sind mit dieser Gruppe (unabhängig von ihrer strafrechtlichen Relevanz) oder Verfolgbarkeit) sämtliche sexuellen Übergriffe, ob psychischer oder physischer Art gemeint, die gegen die Selbstbestimmung des Menschen verstoßen.

Diese Fantasien, Bedürfnisse oder Verhaltensweisen verursachen in unterschiedlichen Funktionsbereichen Leiden und Beeinträchtigung bei den Betroffenen oder ihren Objekten.

Beratung erfolgt, Behandlung erfolgt nur stationär.

 

 

LEITUNG

 

Jadranka Teufel

teufel@amo-institut.de

 

Diploma of Advanced Studies in Sexual Therapy, Universitaet Basel, Systemische, Paar- und Familientherapie, Verhaltenstherapie, Sexualtherapie

 

KONTAKT

 

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Villingen-Schwenningen

 

Tel: 0176 / 61 43 30 90

 

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